Das Wissenschaftlerteam testete die Konzentration des Stresshormons Kortisol im Speichel und untersuchte die Herzfrequenzvariabilität. Beide Parameter veränderten sich vor, während und nach Transporten deutlich: Schon Entfernungen ab 50 Kilometern ließen das Kortisol im Speichel um das Vierfache ansteigen. Bei wiederholten Transporten fand eine Gewöhnung der Pferde statt, die Freisetzung des Kortisols lag jedoch nie bei null. Außerdem war eine Art Lampenfieber festzustellen; schon während der Vorbereitung des Transports erhöhte sich das Kortisol auffällig. Dieser Zustand normalisierte sich erst nach dem Transport, während die Herzfrequenzvariabilität zu Beginn des Transports die deutlichsten Veränderungen zeigte. Regelmäßige Pausen bewirkten außerdem eine schnelle Erholung der Pferde. Den kompletten Forschungsbericht kann man im Internet herunterladen: www.pferdewissenschaften.at/Lehndorff-Institut.htm


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